Im Flüstern leerer Räume
findet die Seele kein Echo, kein Du.
Einsamkeit malt in kalten Tönen
einen Schatten nur, wo Licht einst ruh'.
Nächtens, unter Sternen so fern,
ein Herz ruft stumm – es sehnt sich sehr.
Doch in der Stille, so endlos und ern,
schweigt die Welt, antwortet nicht mehr.
Einsamkeit, ein stiller Dieb,
stiehlt die Wärme, lässt Eis zurück.
Sucht man nach Sinn, nach einem Lieb,
verliert man sich in einsamem Glück.