Freiheit die Trümmer hinterlässt
Ich will frei sein,
frei von all den unsichtbaren Ketten.
Will sie sprengen,
mich befreien.
Will rennen —
ins endlose Nichts,
was mir doch mehr Erfüllung verspricht als dieses Gefängnis,
in dem ich verweile.
Hinter grauen, düsteren, kalten Wänden.
Die Mauern, die mich umgeben,
sind zu hoch,
zu mächtig,
um sie einfach einzureißen.
Und selbst wenn ich rennen würde,
alles sprengen und niederreißen —
dann würde alles um mich herum zerbrechen,
in Schutt und Asche versinken.
Alles um mich läge in Trümmern,
vergraben unter meiner eigenen Befreiung.
Alles explodieren lassen,
alles verbrennen —
und ganz egal, wie schnell ich laufe,
weg von all dem,
meine eigene Zerstörung würde mich einholen
und begraben.
Und so bleib ich in meinem Käfig —
nicht, weil ich mich hier wohlfühle,
sondern weil ich mich entscheide,
die Verantwortung zu tragen.
H