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Im Wandel der Zeit

Frühling erwacht in leisen Tönen,
zarte Blüten, frisch und neu,
Leben keimt in Wiesen, Träumen,
Farbenpracht nach Winters Scheu.

Sommer singt in warmen Wellen,
Sonne küsst die Erde wach,
Tage lang, in lichten Zellen,
Natur in voller Pracht und Prach.

Herbst malt Blätter, gold und rot,
Erntezeit, das Feld geräumt,
Abschied nimmt, was einst gebot,
in sanften Tönen wird geträumt.

Winter hüllt die Welt in Stille,
weiße Decke, ruhend Land,
Zeit vergeht, ein ew'ger Zyklus,
im Jahresring fest verband.