Süße Müdigkeit des Lebens
TW: Selbstverletzung
Ich schaue in den Spiegel,
Manchmal hell wach,
selbstliebend und fröhlich,
voller Freude über das Leben,
über dessen schönen Seiten,
- so so prachtvoll und gefühlvoll,
ja sie machen süchtig - die so schönen seiten des Lebens,
für die wohl nie ein Wort die ganze Schönheit jemals wirklich ausdrücken zu vermag
Manchmal jedoch stehe ich vor dem Spiegel, blicke in müde,
von Tränen getrübten Augen,
müde vom Lärm,
dem Druck,
Müde vom Frau sein,
vom System und von zu wenig Zeit für mich und meine Seele
Dann fallen die Tränen,
Tränen, welche sich sehnen,
nach Klingen,
Nach leben,
Gedanken, welche flehen,
doch ich nicht umsetzen zu wage.
Ja, oft bin ich zwar müde,
müde von der Ungerechtigkeit,
müde von Gefühlen,
verzweifelt über das Leben,
darüber, nie die Entscheidung gehabt zu haben überhaupt teilnehmen zu wollen.
Doch die Süße,
die dieser Müdigkeit folgt,
- wenn ich das Dunkle gefühlt habe,
los lassen und verzweifelt sein durfte -
erfüllt mich beruhigend mit Wärme
Mit Wärme des Wissens ändern zu können,
Einfluss nehmen zu können,
lieben zu können..
Ja, sogar besser machen zu können.
Ganz gleich wie beängstigend
und fremd es auch sein mag,
heiße ich es mehr als willkommen
Denn es bedeutet Hoffnung!
Hoffnung für mich,
für dich,
Für jeden der am Boden ist,
für jeden der bereit ist zu verstehen
Und nicht nur zu flehen..
Hoffnung für ein Leben,
ganz wie du es dir ersehnst <3
L