Tropfen klopfen ans Fenster, leise, dann laut,
der Himmel verhangen, in Grau eingetaucht.
Die Welt wird weicher, in Wasser gemalt,
jedes Blatt, jede Straße, von Nässe umhaucht.
Pfützen spiegeln die Welt, verkehrt und verzerrt,
die Stille des Regens, wird plötzlich zum Lied.
Das Grau des Himmels, nicht länger begehrt,
doch zeigt es uns Schönheit, die man sonst nicht sieht.
In jeder Perle, die vom Blatt fällt,
ein Stück des Himmels, zu Boden gebracht.
Regentage, die Stille, die uns gefällt,
bringen uns Ruhe, inmitten der Nacht.