Wo deine Augen enden
Du siehst ein Sandkorn,
und ich die ganze Wüste.
Du siehst einen Tropfen,
und ich das ganze Meer.
Du siehst einen Grashalm,
und ich den ganzen Garten.
Du siehst eine Wolke,
und ich das Gewitter, das sie in sich trägt.
Du siehst eine Hülle,
ich blicke in die Tiefe.
Vor deinen Augen steht eine Mauer,
doch meine haben sie längst durchbrochen.
Und in der Ferne sehe ich es,
mir drängt sich ein Gedanke auf:
Vielleicht ist Liebe diesmal nicht genug?
Vielleicht ist es zu schön, um wahr zu sein?
Uns fehlt der Mut.
H