Zweischneidig
Wie ein Messer deine Worte,
deine Taten wie ein Schwert.
Ich sag mir ständig: Es wird besser,
doch sind diese Schmerzen es wert?
Das Gefühl, als würdest du die Klinge in mir drehen, wenden, tiefer ziehen.
Ich will keine Träne mehr verschwenden,
will endlich rennen, dem entfliehen.
Doch wenn ich in deine Augen seh,
tut es plötzlich nicht mehr so weh.
Und wenn du bei mir bist, so nah,
vergesse ich, was gestern war.
Doch ist Vergessen wirklich eine Lösung?
Welchen Wert hat diese Bindung?
Wenn sie doch so schmerzt
und mich langsam verzehrt?
Ein kleiner Funken, der noch glänzt,
doch ich sehe wie alles um ihn herum verbrennt.
Langsam erlischt auch er
und ich frage mich: wer bist du, wer?
Du bist das Gift und das Heilmittel zugleich,
der Feind, der mir schadet und der Freund, der mich erreicht.
Du bist alles und doch nichts.
Du bist der Ort an dem mein Herz leise zerbricht.
Du bist ein zweischneidiges Schwert,
das mich mit Liebe streift, mich verletzt, mich lehrt.
Den Hass in mir wachsen lässt,
weil du es bist der mich verletzt.
H