Wo die Sehnsucht gelernt hat zu schreien
Ich habe dich geliebtwie jemand, der ein Licht anzündet
mitten in einem Stromausfall der Seele,
ohne zu wissen, ob es Helligkeit war
oder nur eine schöne Art, sich zu verlieren.
Ich habe dich geliebt in der Stille der unausgesprochenen Dinge,
in den leeren Räumen zwischen einer Nachricht und der nächsten,
im Echo eines „vielleicht“,
das niemals zur Gewissheit wurde.
Und jetzt…
jetzt kleidet mich diese Sehnsucht von innen,
wie ein Winter, der nicht endet,
wie ein Sturm, der nicht müde wird,
immer wieder auf dasselbe Herz zu fallen.
Es gibt Tage, an denen es langsam schmerzt,
als hätte der Schmerz gelernt, auf Zehenspitzen zu gehen,
aber es gibt andere…
ach, es gibt andere, in denen er schreit,
zerreißt,
pocht,
als wäre meine Brust nur aus Erinnerung gemacht.
Du wohnst noch hier —
in jedem Lied, das ich vermeide zu hören,
in jeder Ecke, die ich zu vergessen versuche,
in jedem Traum, der dich zurückbringt,
als wäre die Zeit nie vergangen.
Und das Schlimmste ist nicht, dass du gegangen bist…
es ist diese Liebe ohne Ziel,
die in mir kreist
wie ein Zug ohne Bahnhof.
Denn dich zu lieben
ist nicht vorbei —
es blieb nur ungelöst,
gefangen zwischen dem, was wir waren
und dem, was wir nie den Mut hatten zu sein.
Ich habe versucht, dich zu vergessen…
ich schwöre, ich habe es versucht.
Aber es gibt Lieben, die kein Ende akzeptieren,
sie verwandeln sich in Sehnsucht
und lernen, in uns zu überleben.
Und ich überlebe…
aber nicht ganz.
Ich trage dich
wie jemand eine schöne, schmerzhafte Narbe trägt,
von denen man nichts zeigt,
die man aber auch nicht auslöschen kann.
Wenn du eines Tages zurückkommst…
vielleicht bin ich noch hier,
nicht wartend —
aber noch fühlend.
Denn manche Geschichten
enden nicht…
sie hören nur auf, zu heilen.
Und meine mit dir
regnet noch immer in mir.
—Paulinha Cunha—
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